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Zukunft der Kranken- und Pflegeversicherung auf die To-do-Liste setzen

Neue Bundesregierung

Berlin – Im Zuge der anstehenden Koalitionsverhandlungen für eine neue Bundesregierung fordert der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), auch die Kranken- und Pflegeversicherung zum Top-Thema zu machen. „Die finanzielle Stabilität der sozialen Sicherungssysteme ist ein zentraler Faktor für wirtschaftliche Prosperität und den gesellschaftlichenZusammenhalt”, so vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner. „Wir brauchen kurzfristig wirksame Maßnahmen zur Stabilisierung der Finanzen sowohl in der gesetzlichen Krankenversicherung als auch der sozialen Pflegeversicherung. Genauso wichtig ist es aber, die vorhandenen Mittel effizient einzusetzen und so die Versorgung nachhaltig zu verbessern.” Es müsse wieder der Grundsatz gelten, dass Ausgaben nur im gleichen Tempo wie die Einnahmen steigen dürfen.

Um dieses Ziel zu erreichen, schlägt der vdek vor:

  1. schnelle Umsetzung der überfälligen Reform der Notfallversorgung, generelle Steuerung des Zugangs über digital vernetzte Leitstellen (Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen 116117 sowie Rettungsdienst 112), obligatorische Ersteinschätzung
  2. Weiterentwicklung der ambulanten Versorgung mit Steuerungselementen durch Haus- oder Fachärztinnen und -ärzte sowie telemedizinische Ersteinschätzung
  3. Ausbau der Qualität als Kriterium der Leistungssteuerung (etwa beim Umbau der Krankenhauslandschaft)
  4. elektronische Patientenakte (ePA) durch strukturierte Daten zum Zentrum vieler Versorgungsangebote machen
  5. faire Arzneimittelpreise, bei denen die tatsächlichen Entwicklungskosten sowie die Anzahl der zu versorgenden Patientinnen und Patienten berücksichtigt werden
  6. Wettbewerb im Hilfsmittelbereich durch Ausschreibungen wieder ermöglichen
  7. Entlastung pflegender An- und Zugehöriger, Bürokratieabbau und Förderung von Netzwerken konkret vorantreiben

Die Ersatzkassen fordern die politisch Verantwortlichen auf, die kleinteilige Flickschusterei zu beenden und Gesundheit und Pflege durch mutige Weichenstellungen für die Zukunft stabil und leistungsfähig zu halten.

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen rund 29 Millionen Menschen in Deutschland versichern:

– Techniker Krankenkasse (TK), X: @TK_Presse
– BARMER, X: @BARMER_Presse
– DAK-Gesundheit, X: @DAKGesundheit
– KKH Kaufmännische Krankenkasse, X: @KKH_Politik
– hkk – Handelskrankenkasse, X: @hkk_Presse
– HEK – Hanseatische Krankenkasse, X: @HEKonline

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) wurde am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet. Bis 2009 firmierte der Verband unter dem Namen „Verband der Angestellten-Krankenkassen e. V.“ (VdAK).

Beim vdek arbeiten bundesweit über 700 Beschäftigte. Hauptsitz des Verbandes mit mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Bundeshauptstadt Berlin. In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen mit über 400 sowie mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegestützpunkten für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.