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Masterlehrgang „Demenzstudien“ der Donau-Universität Krems bildet Demenz-ExpertInnen aus / Universitätslehrgang mit internationalem Renommee startet im Oktober

Presseinformation

Bad Ischl – 130.000 Menschen leben gegenwärtig in Österreich mit Demenz. 1,7 Millionen Menschen sind davon in Deutschland betroffen und Experten prognostizieren eine Verdoppelung bis 2030. Deshalb ist klar: Der Bedarf an qualifizierter Ausbildung und Fachkräften steigt, damit Lebensqualität für Menschen mit Demenz ermöglicht werden kann. Die Donau-Universität Krems und die MAS Alzheimerhilfe haben daher 2009 den Masterlehrgang „Demenzstudien“ entwickelt. 113 Studierende haben diese spezielle Ausbildung bereits absolviert. Als Lehrgangsleiterin fungiert die international anerkannte Demenzexpertin Stefanie Auer, Demenzprofessorin an der Donau-Universität Krems und wissenschaftliche Leiterin der MAS Alzheimerhilfe. Dieser postgraduale Unilehrgang ist direkt am Department für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin in Krems angesiedelt. Am 7. Oktober 2019 startet bereits der 7. Lehrgang. Diese qualifizierte Ausbildung kann als berufsbegleitender Masterlehrgang in zwei, vier oder sechs Semestern bis zum Master of Science absolviert werden und soll den Bedarf an Fachkräften im Bereich soziales und medizinisches Management decken. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen: Iwona Kaminski, Organisationsassistentin Department für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin, +43 (0)2732 893-2821.

Ausbildung mit internationalem Renommee

Vermittelt werden Grundlagen und neueste Erkenntnisse über die Ursachen des Krankheitsbildes, diagnostische Methoden und kreative interdisziplinäre Behandlungsansätze. Zudem werden Kenntnisse der einschlägigen Rechtsvorschriften, didaktische und pädagogische Grundlagen erworben. Besonderer Wert wird auf die Erforschung und Auseinandersetzung mit den speziellen Bedürfnissen von Personen mit Demenz und den daraus zu erstellenden theoretischen und praktischen Konzepten zur Erhaltung der Selbständigkeit und Lebensqualität gelegt. Erfolgreiche Teilnehmer kamen bisher aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Südtirol und genau so vielfältig sind die Themen der Masterthesen, die beispielsweise von ‚Bedürfnissen von Angehörigen von Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen‘, ‚Therapeutic Touch als nicht pharmakologische Intervention bei Betroffenen‘ ‚bis hin zu ‚evidenzbasierte Kommunikation im Internet am Beispiel von Kokosöleinsatz bei Demenz‘ handeln.

Voraussetzung und Anmeldung

Voraussetzungen sind: ein international anerkannter akademischer Hochschulabschluss oder allgemeine Universitätsreife und 2 Jahre fachspezifische Berufserfahrung oder mindestens 8 jährige fachspezifische Berufserfahrung. Ziel der Ausbildung ist es, professionsspezifische, reflektierte ExpertInnen auszubilden, die fähig sind, fachübergreifend in einem interdisziplinären Team zu arbeiten bzw. zu forschen. Der Lehrgang richtet sich vor allem an Personen in führenden, entscheidungstragenden, lehrenden und forschenden Positionen, konkret an alle Berufsgruppen, die mit Menschen mit Demenz und deren Angehörigen konfrontiert sind, aber auch an Verwaltungsmitarbeiter, Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, Sachwalter oder Juristen.

Service- Link:
www.alzheimerakademie.at/unilehrgang.html
www.donau-uni.ac.at/de/studium/demenzstudien