Rinteln/Leipzig/Dresden – Depressive Erkrankungen zählen mit etwa vier Millionen derzeit in Deutschland betroffenen Menschen zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Etwa 15 Prozent erleiden im Laufe ihres Lebens eine behandlungsbedürftige Depression. Betroffen sind aber nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch das familiäre und soziale sowie berufliche Umfeld. Deshalb ist dieses Umfeld auch therapeutisch mit einzubeziehen. Nicht selten sind familiäre Konflikte oder die fehlende soziale Unterstützung mit verursachend oder beeinträchtigen zumindest den Heilungsverlauf. Der 11. Europäische Depressionstag – EDD (1.10.2014) steht unter dem Motto: “Depression and the family“. Die European Depression Association (EDA) und die Stiftung Deutsche Depressionshilfe widmen sich den Möglichkeiten und neuen Ansätzen für das Erkennen, die Diagnostik sowie den therapeutischen Interventionsmöglichkeiten und gehen auf neue Modelle und gesundheitspolitische Aspekte ein.
Wir laden Sie ein zur
Pressekonferenz
11. Europäischer Depressionstag (EDD)
„Depression und Familie – Welche Rolle spielt sie?“
Mittwoch, 24. September 2014 um 11 bis 12.30 Uhr
Langenbeck-Virchow-Haus – Raum Rudolf Virchow
Luisenstr. 58/59 in 10117 Berlin
Ihre Gesprächspartner und die Themen werden sein:
„11. Europäischer Depressionstag: Depression – die Rolle der Familie
Prof. Dr. Detlef E. Dietrich, Ärztlicher Direktor Burghof Klinik, Rinteln und Repräsentant der EDA in Deutschland
Die zentrale Rolle der Hausärzte in der Behandlung der Depression
Dr. Cornelia Goesmann, Vorstand Deutscher Hausärzteverband Niedersachsen, praktizierende Allgemeinmedizinerin und Ärztliche Psychotherapeutin
Die Familiäre Perspektive als Prävention
Prof. Dr. phil. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer;
Geschäftsführender Direktor des Instituts für Psychotherapie der Universität Hamburg
Diagnose Depression! Was tun? – Hilfen für Betroffene und Angehörige im Internet und per Telefon!
Priv.- Doz. Dr. Christine Rummel-Kluge, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie,
Geschäftsführerin Stiftung Deutsche Depressionshilfe