Offenbach – Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen in Hessen sind im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat geringfügig um 0,04 Prozent gesunken. Sie fielen von 127,13 Mio. Euro auf 127,08 Mio. Euro.
“Ohne die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum Jahresbeginn von 16 auf 19 Prozent wären die Einsparungen noch erheblich größer ausgefallen. Allein auf die Mehrwertsteuer entfallen 20,29 Mio. Euro. Wäre es bei 16 Prozent geblieben, hätten die Ausgaben nur noch 123,88 Mio. Euro betragen, was einem Ausgabenrückgang von 2,56 Prozent entsprochen hätte. Der Bundesfinanzminister verhindert also, dass die Ausgaben für Arzneimittel stärker sinken”, so der Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes, Dr. Peter Homann.
Die Packungszahlen für Februar 2007 belegen, dass die Ärzte durchaus auf preiswerte Arzneimittel zurückgreifen. Denn obwohl im Februar 2007 die Zahl der Packungen bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln im Vergleich zum Vorjahresmonat von 2.750.321 auf 2.807.507 um 2,1 Prozent stieg, sind die Ausgaben hierfür gesunken.